Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft Landschaft der Schwarzerde Pflügen Tschernosem-Marchfeld-Überblick

Bilder und Hinweise

Bilder und Hinweise auf bodenkundliche Aufschlüsse, Lehrpfade, Museen, Ausstellungen, Exkursionen usw. innerhalb der Bundesrepublik

(aus dem "Reiseführer" des Umwelt-Bundesamtes)

Bayreuth

Auf den Versuchsflächen des Bayreuther Institutes für Terrestrische Ökosystemforschung (BITÖK) können 2 Bodenprofile besichtigt werden:

  • Braunerde-Podsol, Fichtelgebirge, in der Nähe des Großen Waldsteins; Die Fläche ist mit Fichten bestockt.

  • Pseudovergleyte Braunerde, Steigerwald, in der Nähe von Ebrach;
    Die Fläche ist mit einem Mischbestand aus Buchen und Eichen bestockt.

Informationen und Kontakt:
Dr. Karsten Kalbitz, Universität Bayreuth,
Bayreuther Institut für Terrestrische
Ökosystemforschung (BITÖK),
Lehrstuhl für Bodenökologie,
Dr.-Hans-Frisch-Str. 1-3 D-95440 Bayreuth
e-mail:
Internet: www.bitoek.uni-bayreuth.de

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Berlin

Wunderwelt Boden
Eine naturkundliche Schau für Schüler und Erwachsene

Anliegen der Ausstellung ist es, die Vielfalt der Bodenlebewesen und ihre Bedeutung im Naturhaushalt darzustellen.
Dies geschieht mit Hilfe von Wandbildern, Vitrinen, Exponaten, Dioramen, Computerprogrammen, Videos, Mikroskopen, Lupen, Arbeitsblättern, u.a.m.
Auch die Beobachtung lebender Bodentiere wird ermöglicht.

Informationen und Kontakt:
Dr. Ekkehart Neef
Haus Natur und Umwelt. Im Waldpark Wuhlheide
12459 Berlin
Telefon: 030 - 535 1986
Fax: 030 - 535 1990
Internet: www.haus-natur-und-umwelt.de
e-mail:

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Bonn

Böden in der Umgebung von Bonn

(aus dem "Reiseführer" des Umwelt-Bundesamtes, s.u.)

  • Löß-Catena: Jahrhundertelanger Ackerbau und Bodenerosion haben Böden aus Löß insbesondere in Mittelgebirgen stark verändert.. Gruppen ab 10 Personen kann (nach vorheriger Absprache) eine Bodensequenz demonstriert werden.
  • Pseudogleye: Das alte Waldgebiet des Kottenforstes zeichnet sich durch staunasse Böden aus. Nach Absprache kann ein Profil gezeigt werden.
  • Profilsammlung des Instituts für Bodenkunde: Nach Terminabsprache können im Institut für Bodenkunde eine Reihe von Bodenprofilen als Lack- oder Kastenprofile gezeigt und erläutert werden.

Näheres zu den Landschaften, Substraten und Böden

Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Gerhard W. Brümmer, Dr. Stefan Pätzold,
Institut für Bodenkunde der Universität Bonn
Nußallee 13 53115 Bonn
Tel.: (02 28) 73 27 81
Fax: (02 28) 73 27 82
eMail:
Internet: http://www.boden.uni-bonn.de/

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Eberswalde

Bodenlehrpfad Chorin-Weinberg

(aus dem "Reiseführer" des Umwelt-Bundesamtes (siehe unten)
und aus BOETTCHER, K. (2001) (siehe hier)

  • Lageplan des Weinberges mit Bodenlehrpfadam Kloster Chorin

  • Kolluvisol über Pseudogley-Parabraunerde am Hangfuß, Erosionsprofil am Oberhang als Pendant

  • Braunerde aus Schmelzwassersand, flach überdeckt

Informationen und Exkursionsführer:
Dr. W. Hierold
ZALF, AG Eberswalde
Schwappachweg 2
D-16225 Eberswalde
eMail:

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Halle

Lößschluchten in Sachsen-Anhalt:
Die Hammerlöcher bei Langenbogen

(aus dem "Reiseführer" des Umwelt-Bundesamtes, s.u.)

  • Wassererosion führte zur Entstehung der als Hammerlöcher bekannten Lößschluchten bei Langenbogen. Auch heute erodiert das Wasser nach wie vor den Löß, sodass das Schluchtensystem weiter wächst. Steile Lößwände begrenzen die bis zu 20 Meter tiefen Schluchten.

  • Als typische Bodenformen der Lößplateaus finden sich Pararendzinen und Tschernoseme (Schwarzerden) mit unterschiedlich mächtigen, humosen Oberböden über Löß als dem Ausgangsmaterial der Bodenbildung.

  • Fossile Böden: Verbreitet finden sich auch ältere, humose Oberböden, die zwischenzeitlich von jüngerem Löß überdeckt wurden.

Informationen und Kontakt:
Dr. Klaus-Jörg Hartmann
Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt
Dezernat Bodenkundliche Landesaufnahme und FIS-Boden
Köthener Str. 34, 06118 Halle (Saale)
Tel.: 0345-5212117
Fax: 0345-5229910
eMail:


Internet: http//www.mw.sachsen-anhalt.de/gla

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Leipzig

Naturlehrpfad "Der Bienitz"

Schützenswerte Pedotope (aus dem "Reiseführer" des Umwelt-Bundesamtes, s.u.)

  • Landschaft und Böden: Der Bienitz befindet sich in der Bodengroßlandschaft der Lößböden (Mitteldeutsches Löß-, einschl. Sandlößgebiet). Die Böden der Bodensequenz weisen typische Horizont- und Schichtkonstellationen des Leipziger Raumes auf mit durch Verbraunungsprozesse gekennzeichneten hoch- und postweichselzeitlichen Umlagerungsdecken über prähochweichselzeitlichen Umlagerungsdecken mit Lessivierungs- und Pseudovergleyungsmerkmalen.

  • Die Böden verkörpern beispielhaft wichtige Grundfunktionen zum Schutz des Bodens, z.B. Naturnähe und Archivfunktionen. Ihre zum Teil landesweite Seltenheit (Profil 6) und ihr Vorkommen in einem stark urban geprägten Raum sowie die räumliche Vergesellschaftung rechtfertigen die Einstufung als schützenswerte „Pedotope“.

Universität Marburg, Fachbereich Geographie

Literaturhinweise  zum Bienitz und zu schützenswerten Pedotopen:

  • Der Bienitz. Heft 2. Staatliches Umweltfachamt Leipzig (Hrsg.) Leipzig (2000).
  • Lorz, C., Opp, Ch.: Hemerobiegrad und Seltenheit als Bewertungskriterien von Böden, dargestellt an Bodencatenen, In: Geow.Mitt.Thür. Beih.10 (2000), 53-61.
  • Opp, Ch., Penndorf, O., Risse, S.: Zur Bedeutung „Schützenswerter Pedotope“ im Rahmen des Geotopschutzes (erste Erfahrungen aus einem Pilotprojekt in NW-Sachsen). In: Schriftenr. der Deutsch. Geolog. Gesellsch. 7 (1999), 80-81.
  • Opp, Ch.: Böden Mitteldeutschlands – Bodenbildung, Bodennutzung und Bodenschutz. In: Exkursionsführer Mitteldeutschland. (Das Geographische Seminar), Braunschweig (2001),130-151.

 

Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Christian Opp
Universität Marburg, Fachbereich Geographie
Deutschhausstraße 10
35037 Marburg/ Lahn
Tel.: 06421/ 28-24254
Fax: 06421/ 28-28950
e-mail:
Profilaufnahmen: Ch.Opp (Marburg), O. Penndorf (Leipzig), R. Symmangk (Freiberg)

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands, Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Magdeburg

Museum für Bodenschätzung - Eickendorf (Börde)
(aus dem "Reiseführer" des Umwelt-Bundesamtes, s.u.)

Auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb, dessen Flächen zur Bildung der Grundlagen für die Bodenschätzung ab 1934 dienten, befindet sich eine ständige Ausstellung. Anhand von Schrifttafeln, Dokumenten, Bohrwerkzeugen etc. wird die Bedeutung, Durchführung und Auswertung der Bodenschätzung vermittelt.

Im Mittelpunkt stehen zwei Originallackprofile von Reichsmusterstücken des Betriebes mit dem Bodenwert 100.

 

Informationen und Kontakt:
Willy Jäger
Querstr. 8, 39221 Eickendorf
(Öffnung nur nach Vereinbarung)
Tel.: 039297-20310
eMail:
Internet: www.bodenschaetzung-eickendorf.de

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Oberhausen

Industrieböden im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet gibt es aufgrund der industriellen Tätigkeit von Zechen, Stahl- und Kraftwerken kaum noch "natürliche Böden". Ausgangsubstrate für die Industrieböden bilden zum einem durch die industrielle Produktion entstandene, technogene Substrate wie Aschen, Schlacken und Bauschutt sowie zum anderen natürliche Substrate wie Schotter und Bergematerial, das bei der Kohleförderung anfällt.

Im Haus Ripshorst und entlang der "Route Industrienatur" können sie besichtigt werden.
 

Informationen und Kontakt:
Haus Ripshorst
Ripshorster Straße 306 46117 Oberhausen
Tel 0208 - 8833483
e-Mail:
Internet: www.kvr.de/landschaftsparke

 

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
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Oldenburg

Profilsammlung der Universität

  • Plaggenesch (Botanischer Garten der Universität Oldenburg (Küpkersweg): Zur Ertragssteigerung wurden früher nährstoffarme Böden mit durch Viehdung angereicherten Grassoden gedüngt. So entstanden bis zu 1,5 m mächtige Plaggenesch-Horizonte.

  • Wurzelechtes Hochmoor (westlich von Oldenburg): Wurzelechte Hochmoore sind unmittelbar auf einem Mineralboden, in diesem Fall einem Podsol, aufgewachsen.

  • Treposol (Oldenburg): Treposole (Tiefumbruchböden) entstanden durch einmaliges Umbrechen des Bodens mit mächtigen Pflügen.

 
Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Luise Giani,
Dipl. Biol. Sven Kruse-Irmer,
Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
FB Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften
AG Bodenkunde,
Postfach 2503, D-26111 Oldenburg
eMail:
eMail:

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Osnabrück

Böden der Umgebung

  • Plaggenböden. Plaggenböden können am Ausgrabungsort der Varus-Schlacht bei Kalkriese (nördl. Osnabrück) besichtigt werden.

  • Schwarzkreide-Grube. Die so genannte Schwarzkreide bei Vehrte (nordöstl. Osnabrück) ist ein durch fein verteilten Kohlenstoff tief schwarz gefärbter Ton.

  • Moormuseum. Moor-Aufschlüsse und zahlreiche Materialien zur Moornutzung können im Moormuseum bei Groß-Hesepe (Emsland) besucht werden.


Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. K. Mueller,
FH Osnabrück, Fb. Agrarwissenschaften,
Postfach 1940, D-49090 Osnabrück.
eMail:

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos .(kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Stuttgart-Hohenheim

Südwestdeutschland

Entwicklung und Aufbau von Landschaften und Böden

Institut für Bodenkunde und Standortslehre, Universität Hohenheim

  • Böden der Umgebung Hohenheims: In einem kleinen Rundgang ist es möglich, die typische Bodenentwicklung der Filderebene, die aus Lößlehm über Lias aufgebaut ist, zu betrachten.

  • Landschaften und Böden Südwestdeutschlands: Etwa 70 Lehrprofile bieten die Möglichkeit, tageweise oder an mehreren Tagen in Folge die verschiedenen Landschaften und deren typische Bodenprofile zu erkunden.

  • Bodenkundliche Sammlung: Am Institut können eine Mineral- und Gesteinssammlung, eine bodenkundliche Sammlung und eine stratigraphische Sammlung betrachtet werden.

Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Karl Stahr,
Inst. f. Bodenkunde und Standortslehre - 310 -
Universität Hohenheim, Emil-Wolff-Str. 29,
70599 Stuttgart-Hohenheim,
Tel.: 0711-4593980
Fax: 0711-4593117
e-mail:
Internet: www.uni-hohenheim.de/soils/

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Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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Ostseeküste (M.-V.)

An den Steilküsten Mecklenburg-Vorpommerns finden sich als Exkursionsziele des Institutes für Bodenkunde und Pflanzenernährung der Universität Rostock eine Reihe natürlicher Bodenaufschlüsse verschiedener Bodentypen.

  • Schwarzerdeähnliche Böden, Geschiebelehm, Insel Poel, nördlich von Wismar. Derartige Böden sind auf dieser Insel flächenhaft verbreitet.

  • Podsol, Sandersand, Graal-Müritz. Die Rostocker Heide ist durch eiszeitliche Sandersande geprägt, auf denen sich z. T. mächtige Podsole gebildet haben.

  • Rendzina, Kreide, Stubbenkammer, Insel Rügen. Der hohe Humusgehalt färbt den Oberboden dieses aus Kalk-Festgestein entstandenen Bodens tief dunkel.

 

Informationen und Kontakt:
Dr. P. Kahle und Dr. S. Thiele,
Inst. f. Bodenkunde u. Pflanzenernährung
Agrar- und Umweltwissensch. Fak., Univ. Rostock
Justus-von-Liebig-Weg 6, D-18051 Rostock.
e-Mail:
e-Mail:

Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands,
Böden sehen - Böden begreifen. - Berlin, 2001.
164 S., 52 Abb., 72 Fotos (kostenfrei)
Umweltbundesamt, FG II 5.1,
Bismarckplatz 1, D-14191 Berlin

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