Fritz-Scheffer-Preis

 

Prof.Dr.Dr.h.c. Fritz Scheffer

* 20.03.1899

+ 01.07.1979

1945 bis 1967  Direktor des Instituts für Agrikulturchemie und Bodenkunde der Universität Göttingen.
18 Jahre  Präsident der "Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft"

 

Trägerinnen und Träger des Fritz-Scheffer-Preises

1987   Gerhard Welp, Bonn

1989   Jörg Bachmann, Hannover

1990   Reinhold Jahn, Hohenheim

1991   Kurt Roth, Zürich

1994   Thilo Streck, Braunschweig

1995   Andreas Papritz, Zürich

1996   Petra Döll, Berlin

1997   Ludger Herrmann, Hohenheim

1998   Daniel Grolimund, Zürich

1999   Bernhard Jene, Hohenheim

2001   Markus Deurer, Hannover

2003   Wulf Amelung, Berlin

2006   Dominik Bänninger, Basel

2007   Robert Mikutta, Halle

2009   Thilo Eickhorst, Bremen

2009   Wibke Markgraf, Kiel

2011   Jessica Dittmar, Düren

2012   Jens Kruse, Rostock

2013   Michel Bechtold, Jülich
2015     Michaela Dippold, Göttingen

 

Fritz-Scheffer-Sonderpreis anlässlich seines 100sten Geburtstages (1999):

Werner Gräsle, Kiel

 

Fritz-Scheffer-Sonderpreis anl. der Deutsch-Polnischen Tagung in Frankfurt/Oder (2003):

Jósef Chojnicki, Warschau

 

Statuten

 § 1

Die DEUTSCHE BODENKUNDLICHE GESELLSCHAFT (DBG) verleiht Nachwuchs- wissenschaftlerinnen/ Nachwuchswissenschaftlern aufgrund von hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen den

FRITZ-SCHEFFER-PREIS

Der Preis besteht aus einer Urkunde und ist mit Euro zweitausendfünfhundert dotiert. Die Preisübergabe wird anläßlich einer geeigneten Veranstaltung vom Präsidenten der DBG vorgenommen und in den NACHRICHTEN der DEUTSCHEN BODENKUNDLICHEN GESELLSCHAFT bekanntgegeben. Zu besonderen Anlässen oder aus besonderen Gründen können Sonderpreise verliehen werden.

§ 2

Der Preis wird aufgrund von veröffentlichten Dissertationen, Habilitationen oder Publikationen in internationalen Zeitschriften wie auch für besonders herausragende Filme, Medienauftritte und Ausstellungen mit bodenkundlichem Inhalt und großem pädagogischem Wert verliehen. Alle zur Auszeichnung vorgeschlagenen Dissertationen, Habilitationen, Publikationen oder Exponate müssen inhaltlich zumindest einer DBG-Kommission oder einer ihr zugeordneten Arbeitsgruppe zuzuordnen sein.

§ 3

Die zugesprochene Auszeichnung wird vom Präsidenten der DBG bei einer für die Verleihung geeigneten Veranstaltung überreicht. Die Preisträgerin/der Preisträger referiert aufgrund der Auszeichnung öffentlich über ihre/seine Arbeit(en). In Ausnahmefällen kann der Preis geteilt werden, wenn die Arbeiten in enger Zusammenarbeit mehrerer Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler entstanden sind.

§ 4

Vorschläge zur Verleihung des Preises können nur von DBG-Mitgliedern beim Präsidenten der DBG eingereicht werden. Bewerbungen in eigener Sache sind ausgeschlossen. Der Antrag muß schriftlich mit vier Exemplaren der betreffenden Arbeit(en) beim Präsidenten eingereicht werden. Dem Antrag sind eine ausführliche Begründung und wissenschaftliche Würdigung, das Publikationsverzeichnis sowie ein ausführlicher Lebenslauf der Kandidatin/des Kandidaten beizulegen.  Der Präsident der DBG wählt in Abstimmung mit der/dem zuständigen Kommissionsvorsitzenden drei Gutachterinnen/Gutachter aus dem In- oder Ausland aus. Die Gutachten sind innerhalb von 12 Wochen zu erstellen. Stellt sich heraus, daß eine Gutachterin/ein Gutachter nicht in der Lage ist, ein Gutachten abzugeben oder den Zeitrahmen einhalten zu können, ist eine neue Gutachterin/ein neuer Gutachter zu berufen.

§ 5

Der Präsident unterbreitet dem Erweiterten Vorstand auf einer der Einreichung folgenden Sitzung einen Entscheidungsvorschlag. Gehen mehrere Anträge aus verschiedenen Kommissionen ein, so trifft der Erweiterte Vorstand aufgrund wissenschaftlicher Kriterien (Originalität, Erkenntniszuwachs, Darstellungsweise, Aussagekraft, pädagogischer Wert) und der Bedeutung der Arbeit(en) oder Exposés eine Entscheidung. Diese Entscheidung muß im Erweiterten Vorstand ohne Gegenstimme erfolgen. Bei gleicher Bewertung der Kandidatinnen oder Kandidaten wird der jüngsten Wissenschaftlerin/ dem jüngsten Wissenschaftler der Vorzug gegeben. Die Abstimmung kann auch auf elektronischem Wege auf einer dem Erweiterten Vorstand zugänglichen, geschützten web-Seite erfolgen.

§ 6

Die Preisempfängerin/der Preisempfänger wird vom Präsidenten der DBG schriftlich über die Entscheidung und die damit verbundene Verpflichtung anläßlich der nächsten geeignet erscheinenden DBG-Veranstaltung einen Vortrag zu halten oder eine Präsentation zu bieten informiert. Die Mitglieder der DBG werden in geeigneter Weise auf diesen Vortrag oder Präsentation hingewiesen.

§ 7

Wird kein Antrag akzeptiert, so besteht kein Zwang, den Preis (und die Mittel) in den Folgejahren zusätzlich zu verleihen.

Letzte Änderung 09.09.2013, Rostock