Bodenschutz und Bodentechnologie

 

Willkommen auf der Seite der Kommission VI 

Bodenschutz und Bodentechnologie

 

Aktuelle Termine

Call for Abstracts

  Deutscher Kongress für Geographie 2017 

Eine Welt in Bewegung

Erforschen - Verstehen – Gestalten

30.9. – 5.10.2017 in Tübingen

LT3-FS3 Fachsitzung im Leitthema 3

„Umwelt in Bewegung“

Bodenerosion – vom Prozess zur

nachhaltigen Landnutzung

Aktuelles aus Verbänden & Informatives

BVB Kalender - Aktuelle Termine

 

Boden in der Stadt der Zukunft

http://www.umweltbundesamt.de/sites/all/themes/uba/logo.png

 

Boden des Jahres 2017: der Gartenboden (Hortisol)

Video: Landwirtschaft mit Zukunft

 

Mehr Schutz für Urbane Böden gefordert (EEA Europa)

Bundesbodenschutzgesetz und -verordnung

EU Bodenrahmenrichtlinie

 

  People4Soil.

  Vier Gründe, warum die Böden Europas gerettet werden müssen
 

Abgeschlossene Veranstaltungen
Das H2020-Projekt SEEMLA wird anlässlich der 25. Europäischen Biomasse Konferenz und Messe (EUBCE), organisiert und durchgeführt durch ETA-Florence, vom 12.-15.6.17 in Stockholm, Schweden durch die FNR vertreten sein. Weitere Informationen sind auf EUBCE.com verfügbar. Wir würden uns freuen, Sie bald in Stockholm begrüßen zu dürfen! Folgen Sie SEEMLA auch auf Researchgate und LinkedIn.

EGU Wien - Erstes Internationales Symposium in SEEMLA erfolgreich beendet!

Rund 50 internationale Gäste besuchten die Session SSS2.10 "Soils of Marginal Lands"; Dr. Calliope Panoutsou (Imperial College London) und Dr. Saori Miyake (IWAR, Universität Darmstadt) waren als Keynote Speaker geladen. Weitere Vortragende kamen aus Italien, Griechenland, Ukraine und Kanada. - Darüber hinaus gab es bereits wenige Tage nach der Veranstaltung überaus positive Resonanz in den sozialen Netzwerken. Wir freuen uns sehr über dieses Feedback! ...und blicken bereits in Richtung LIGNA, Hannover und EUBCE, Stockholm!

 

1. Internationales SEEMLA Symposium

im Rahmen der EGU 2017 in Wien

am 25. April 2017

NEU Programm

 

Sie möchten mehr über das Projekt erfahren?

Dann besuchen Sie unsere Internetseite

Ankündigung

2. Nationaler Workshop

im H2020 geförderten Projekt SEEMLA

"Sustainable Exploitation of Biomass for Bioenergy

from Marginal Lands (MagL) in Europe"

am 28.3.2017 in Berlin

NEU Programm

Weitere Infos

 

3. und 4. November 2016

Workshop Landschaftspark

Duisburg-Nord 

Beschreibung Technogener Böden

in einem ehemaligen Hüttenwerk

DER WORKSHOP WURDE ERFOLGREICH BEENDET

 BERICHT und BOOKLET

 Nähere Infos: Workshop Flyer oder hier

 

 

 

Bodenschutz

Böden sind eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie liefern Nahrungsmittel und Rohstoffe, speichern und filtern Wasser und können Schadstoffe abbauen. Sie bieten Flächen zur Besiedelung, für Verkehr und Freizeit. Und nicht zuletzt sind sie ein Archiv der Natur- und Kulturgeschichte. Jedoch können die Böden nicht alle dieser Funktionen gleichzeitig erfüllen. Zudem sind manche dieser Funktionen durch Verunreinigungen, Erosion, Humusrückgang und Verdichtung bedroht. Eingetretene Schäden sind kurzfristig kaum behebbar, denn fruchtbare Böden sind das Ergebnis langer physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse: Bis sich ein Zentimeter neu bildet, dauert es 200 bis 300 Jahre.

Sorge bereitet, dass die Nutzung der Böden für Siedlung und Verkehr die anderen Funktionen immer weiter zurückdrängt. In jeder Sekunde werden in Deutschland fast elf Quadratmeter Fläche für Siedlungs- und Verkehrszwecke neu in Anspruch genommen. Knapp die Hälfte davon wird versiegelt. Durch Versiegelung gehen aber zunehmend natürliche Bodenfunktionen wie Wasserdurchlässigkeit oder -speicherfähigkeit, Bodenfruchtbarkeit sowie Lebensraum für Organismen verloren.

Altlasten

Gefahren für Böden können von alten Industrie- und Gewerbegrundstücken ausgehen, in denen mit umweltgefährdenden Stoffen gearbeitet wurde, sowie von Grundstücken, auf denen Abfälle behandelt oder gelagert wurden.

Wenn die Böden dort so verunreinigt sind, dass dies zu Gefahren für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt führt, bezeichnet man diese Altablagerungen und Altstandorte als Altlasten. Neben den Altlasten der industriellen Entwicklung gibt es auch Altlasten durch militärische Nutzung der Flächen und durch Rüstungsgüterproduktion.

 

Quelle: BMUB.BUND.de